Die Unterrichtsform

Das Handwerkliche steht am Anfang und bildet den Ausgangspunkt. Innerhalb präziser Vorgaben verfeinern die Schüler ihre Fertigkeiten. Sie begegnen Medien, lernen Stile, Techniken und Methoden kennen, bilden ein eigenes Urteil aus. Ihre Wahrnehmung wird geschärft, das Auge geschult. Der Einzelarbeit folgt die Auswertung der Ergebnisse im Plenum oder in Einzelgesprächen. Dabei stehen formale Kriterien im Vordergrund. Fächerübergreifende Projekte schliesslich dienen dazu, die Erkenntnisse aus den Einzelfächern zu verknüpfen. So bleiben Praxis und Theorie stets eng verbunden. Ein Verständnis für Formen und Genres wächst heran. Die Schüler lernen, sich zu äussern und sich mit gestalterischen Ergebnissen auseinander zu setzen – eigenen oder fremden. Sie lernen, ihre eigene Arbeit in weiteren Zusammenhängen zu sehen; sie entwickeln ein gestalterisch/ kritisches Bewusstsein und ein ästhetisches Vokabular – Instrumente, welche dereinst die Ausprägung ihrer persönlichen Formensprache ermöglichen sollen.Vielfältige Lernformen führen die Schülerinnen und Schüler auf abwechslungsreiche Art diesem Ziel entgegen: Neben dem regulären Unterricht erstellt jeder Schüler eine individuelle Semesterarbeit. Es finden Projekt-, Intensiv- und Abschlusswochen statt, in denen ein übergeordnetes Thema vertieft wird. Für spezielle Referate und Projekte werden externe Dozentinnen und Dozenten beigezogen.